[{"data":1,"prerenderedAt":16},["ShallowReactive",2],{"5966":3},{"creator":4,"title":5,"link":6,"pubDate":7,"author":4,"id":8,"image":9,"introduction":10,"description":11,"content":11,"contentSnippet":12,"categories":13,"isoDate":15},"RSS Autor","Firmen-Pkw bei Personengesellschaften","https:\u002F\u002Fde.informanagement.com\u002Frss\u002FRssPage.aspx?sjabloon=prisma1021&command=viewitem&id=5966","Fri, 24 Jul 2026 05:00:00 +0100","5966","https:\u002F\u002Fcdn.informanagement.com\u002Fimglib\u002F8cfe534b-ee52-4d9e-8e65-aa7997fdf93b.png?width=800","","\u003Cp>Bei Personengesellschaften gibt es Fallgestaltungen mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Einkommen- und Umsatzsteuer.\u003C\u002Fp>\n\n\u003Cul>\n\t\u003Cli>Der Gesellschafter erwirbt das Fahrzeug, das er sowohl f&uuml;r betriebliche als auch f&uuml;r private Zwecke nutzt. Zwischen Personengesellschaft und Gesellschafter ist keine Entgeltvereinbarung getroffen worden, sodass die &Uuml;berlassung durch den Gesellschafter unentgeltlich erfolgt.\u003C\u002Fli>\n\t\u003Cli>Der Gesellschafter erwirbt das Fahrzeug, das er an die Personengesellschaft gegen Entgelt vermietet. Die Personengesellschaft &uuml;berl&auml;sst das Fahrzeug dem Gesellschafter, der es sowohl f&uuml;r betriebliche als auch f&uuml;r private Zwecke nutzt.\u003C\u002Fli>\n\t\u003Cli>Der Gesellschafter darf den Firmenwagen f&uuml;r seine Privatfahrten und f&uuml;r seine Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb nutzen, sodass Umsatzsteuer anf&auml;llt.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\n\u003Cp>Die private Nutzung des Firmenwagens unterliegt der Umsatzsteuer. Das gilt auch bei Personengesellschaften, wenn der Gesellschafter das Fahrzeug sowohl f&uuml;r betriebliche als auch f&uuml;r private Fahrten nutzt. Die private Nutzung des Pkw ist mit dem Teilwert zu erfassen, wenn der Pkw nicht &uuml;berwiegend betrieblich genutzt wird. Nutzt eine OHG bzw. der Gesellschafter der OHG einen Pkw zu mehr als 50% betrieblich, ist die private Nutzung des Firmenwagens pauschal mit der 1%-Methode zu ermitteln, wenn kein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch gef&uuml;hrt wird. An der Zuordnung eines Pkw zum Betriebsverm&ouml;gen &auml;ndert sich nichts.\u003C\u002Fp>\n\n\u003Cp>Wenn die betriebliche Nutzung des Firmenwagens nicht mehr als 50% betr&auml;gt, dann gilt die allgemeine Regelung, wonach Entnahmen aus dem Betriebsverm&ouml;gen mit dem Teilwert anzusetzen sind.\u003C\u002Fp>\n\n\u003Cp>Erwirbt der Gesellschafter einer Personengesellschaft einen Pkw, den er &uuml;berwiegend f&uuml;r betriebliche Zwecke nutzt, geh&ouml;rt der Pkw zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen. Umsatzsteuerlich k&ouml;nnen Personengesellschaft und Gesellschafter zwei verschiedene Unternehmer sein. Somit hat der Gesellschafter die M&ouml;glichkeit, einen Pkw mit Vorsteuerabzug anzuschaffen, um ihn umsatzsteuerpflichtig an die Personengesellschaft zu vermieten. Nutzt der Gesellschafter diesen Firmenwagen, den er an die Personengesellschaft vermietet hat, auch f&uuml;r private Fahrten, ist unter bestimmten Voraussetzungen die 1%-Methode anzuwenden. Au&szlig;erdem unterliegt die private Nutzung der Umsatzsteuer.\u003C\u002Fp>\n\n\u003Cp>Die Kosten, die auf die private Nutzung entfallen, d&uuml;rfen den Gewinn nicht mindern und sind deshalb gewinnerh&ouml;hend auf das Konto &quot;Verwendung von Gegenst&auml;nden f&uuml;r Zwecke au&szlig;erhalb des Unternehmens 19% USt (Kfz-Nutzung)&quot; zu buchen.\u003C\u002Fp>\n\n\u003Cp>\u003Cem>\u003Cstrong>Praxis-Beispiel:\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\nDer Gesellschafter einer OHG hat im Januar einen neuen Pkw erworben. Der Erwerb erfolgte durch den Gesellschafter selbst. Der Kaufpreis hat 30.000 &euro; zuz&uuml;glich 5.700 &euro; Umsatzsteuer betragen (= Bruttolistenpreis von 35.700 &euro;). Der Gesellschafter vermietet dieses Fahrzeug f&uuml;r insgesamt 500 &euro; zuz&uuml;glich 95 &euro; Umsatzsteuer pro Monat an die OHG. Dieses Fahrzeug wird ausschlie&szlig;lich vom Gesellschafter genutzt. Er nutzt das Fahrzeug sowohl f&uuml;r betriebliche als auch f&uuml;r private Fahrten.&nbsp;\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fp>\n\n\u003Cp>\u003Cem>Der Gesellschafter f&uuml;hrt kein Fahrtenbuch, sodass nicht feststellbar ist, wie gro&szlig; der Umfang der Privatfahrten tats&auml;chlich ist. Die private Nutzung ist nach der 1%-Methode zu ermitteln. Das gilt auch dann, wenn die Personengesellschaft ein gemietetes Fahrzeug (Leasingfahrzeug) an seinen Gesellschafter zur privaten Nutzung &uuml;berl&auml;sst. Die OHG muss deshalb die private Nutzung mit 1% vom (auf 100 &euro; abgerundeten) Bruttolistenpreis von 35.700 &euro; ermitteln. Dieser Betrag ist der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Ein Abzug von 20% zum Ausgleich f&uuml;r die Kosten ohne Vorsteuerabzug ist nicht m&ouml;glich, weil zwischen OHG und Gesellschafter ein Leistungsaustausch stattfindet.&nbsp;\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fp>\n\n\u003Cp>\u003Cstrong>Behandlung beim Gesellschafter:\u003C\u002Fstrong> Der Gesellschafter ist unabh&auml;ngig von der Gesellschaft Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes. Er muss f&uuml;r sich eine eigene Gewinnermittlung erstellen, in der er die steuerliche Behandlung des Pkw abwickelt. Der Gesellschafter muss hier die Anschaffung, die laufenden Kosten und auch die Mieteinnahmen erfassen.\u003C\u002Fp>\n","Bei Personengesellschaften gibt es Fallgestaltungen mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Einkommen- und Umsatzsteuer.\nDer Gesellschafter erwirbt das Fahrzeug, das er sowohl für betriebliche als auch für private Zwecke nutzt. Zwischen Personengesellschaft und Gesellschafter ist keine Entgeltvereinbarung getroffen worden, sodass die Überlassung durch den Gesellschafter unentgeltlich erfolgt.\nDer Gesellschafter erwirbt das Fahrzeug, das er an die Personengesellschaft gegen Entgelt vermietet. Die Personengesellschaft überlässt das Fahrzeug dem Gesellschafter, der es sowohl für betriebliche als auch für private Zwecke nutzt.\nDer Gesellschafter darf den Firmenwagen für seine Privatfahrten und für seine Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb nutzen, sodass Umsatzsteuer anfällt.\nDie private Nutzung des Firmenwagens unterliegt der Umsatzsteuer. Das gilt auch bei Personengesellschaften, wenn der Gesellschafter das Fahrzeug sowohl für betriebliche als auch für private Fahrten nutzt. Die private Nutzung des Pkw ist mit dem Teilwert zu erfassen, wenn der Pkw nicht überwiegend betrieblich genutzt wird. Nutzt eine OHG bzw. der Gesellschafter der OHG einen Pkw zu mehr als 50% betrieblich, ist die private Nutzung des Firmenwagens pauschal mit der 1%-Methode zu ermitteln, wenn kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt wird. An der Zuordnung eines Pkw zum Betriebsvermögen ändert sich nichts.\nWenn die betriebliche Nutzung des Firmenwagens nicht mehr als 50% beträgt, dann gilt die allgemeine Regelung, wonach Entnahmen aus dem Betriebsvermögen mit dem Teilwert anzusetzen sind.\nErwirbt der Gesellschafter einer Personengesellschaft einen Pkw, den er überwiegend für betriebliche Zwecke nutzt, gehört der Pkw zum Sonderbetriebsvermögen. Umsatzsteuerlich können Personengesellschaft und Gesellschafter zwei verschiedene Unternehmer sein. Somit hat der Gesellschafter die Möglichkeit, einen Pkw mit Vorsteuerabzug anzuschaffen, um ihn umsatzsteuerpflichtig an die Personengesellschaft zu vermieten. Nutzt der Gesellschafter diesen Firmenwagen, den er an die Personengesellschaft vermietet hat, auch für private Fahrten, ist unter bestimmten Voraussetzungen die 1%-Methode anzuwenden. Außerdem unterliegt die private Nutzung der Umsatzsteuer.\nDie Kosten, die auf die private Nutzung entfallen, dürfen den Gewinn nicht mindern und sind deshalb gewinnerhöhend auf das Konto \"Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens 19% USt (Kfz-Nutzung)\" zu buchen.\nPraxis-Beispiel:\n\n\nDer Gesellschafter führt kein Fahrtenbuch, sodass nicht feststellbar ist, wie groß der Umfang der Privatfahrten tatsächlich ist. Die private Nutzung ist nach der 1%-Methode zu ermitteln. Das gilt auch dann, wenn die Personengesellschaft ein gemietetes Fahrzeug (Leasingfahrzeug) an seinen Gesellschafter zur privaten Nutzung überlässt. Die OHG muss deshalb die private Nutzung mit 1% vom (auf 100 € abgerundeten) Bruttolistenpreis von 35.700 € ermitteln. Dieser Betrag ist der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Ein Abzug von 20% zum Ausgleich für die Kosten ohne Vorsteuerabzug ist nicht möglich, weil zwischen OHG und Gesellschafter ein Leistungsaustausch stattfindet. \nBehandlung beim Gesellschafter: Der Gesellschafter ist unabhängig von der Gesellschaft Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes. Er muss für sich eine eigene Gewinnermittlung erstellen, in der er die steuerliche Behandlung des Pkw abwickelt. Der Gesellschafter muss hier die Anschaffung, die laufenden Kosten und auch die Mieteinnahmen erfassen.",[14],"Gewinnermittlung","2026-07-24T04:00:00.000Z",1788787753402]